Zeichnung Hai schwarzweiß

Stil & Technik

Zeichnung Küssendes lesbisches Paar Zwanziger Jahre

Stil

Linien

Motive, die zum Großteil aus Linien bestehen, sind momentan das, was ich am liebsten mache. Linework hat auch immer schon den Stil meiner Zeichnungen geprägt. Von minimalistisch reduziert bis dekadent überladen kann alles dabei sein. Motive, die nur aus Outlines bestehen, Motive, die mit Linien schattiert sind, Geometrie, etc. 

Dotwork

Ein Stil, den ich ebenfalls sehr gerne mag, ist Dotwork. Gerade bei Schattierungen kann man hier tolle Hell-dunkel-Verläufe erzeugen.

Blackwork

Blackwork finde ich interessant, da es eine besondere Herausforderung ist, effektive Kontraste zu erzeugen und die (meist) abstrakten Formen an die Konturen des Körpers anzupassen. 

Farben

Wer meine Fotos ansieht, könnte meinen, dass ich nur in Schwarz tätowiere. Das ist definitiv nicht der Fall – es macht mir große Freude, stimmige Farbkombinationen für die jeweiligen Motive zu suchen und schöne Farbverläufe zu kreieren. 

Andere Stile

Die genannten Stile sind nur eine Auswahl meiner Favoriten. Gerne können wir bei einer Beratung über den Stil sprechen, den du dir für dein neues Tattoo wünschst (Black and Grey, Comic etc.) und ich sage dir, ob es für mich möglich ist, deine Wünsche umzusetzen.

Motive

Motive, mit denen ich mich gerne beschäftige, sind (Meeres-) Tiere, Symbole, Okkultes, Taxidermie, Kuriositäten, wissenschaftliche Zeichnungen, Motive aus Film und Literatur, Piktogramme und viele mehr.

Stick and Poke Tool

Technik

Stick & Poke / Maschine

Neben der in der “westlichen” Welt üblichen Art mit einer Maschine zu tätowieren, wende ich gerne weitere Techniken an, um Farbe unter die Haut zu bringen. Eine davon erlebt auch bei uns ein Comeback, nämlich “Stick and Poke”, auch “Handpoking” genannt. Wie man beim Stick and Poke vorgeht, hängt davon ab, ob man mit Nadelstangen oder mit Nadelmodulen arbeitet. Mittlerweile arbeite ich beim Stick and Poke lieber mit Nadelmodulen. Diese kann man gemeinsam mit einem Griff in ein Tool einspannen und jederzeit die Nadelgruppierungen wechseln, was die Vorbereitung und das Arbeiten erleichtert.

Im Gegensatz zur Maschine sorgt alleine die Bewegung der Hand für den Antrieb der Nadel. In geduldiger Arbeit werden Stich für Stich die einzelnen Punkte in die Haut gesetzt, die letztendlich das Motiv ergeben. Für mich hat das Arbeiten mit dem Stick-and-Poke-Tool noch etwas Persönlicheres als das Tätowieren mit Maschine. Die ruhige und konzentrierte Arbeit hat fast schon einen meditativen Charakter. Darüber hinaus gibt es noch mehr positive Aspekte: Die Haut wird durch die geringere Anzahl der Stiche weniger verletzt, das Tattoo heilt also schneller ab.

Beim Tätowieren mit der Maschine gelangt viel überschüssiges Pigment in die Haut, welches beim Abheilen abgestoßen wird. Das ist an sich ein normaler Vorgang, jedoch führt es zu dem optischen Eindruck, dass das Tattoo beim Abheilen blasser wird. Beim Stick and Poke gibt es diesen Effekt kaum, das Tattoo sieht also von Anfang an aus, wie es auch in den Jahren darauf aussehen wird. Viele Kundinnen und Kunden empfinden Stick and Poke als weniger schmerzhaft (weniger Stiche), jedoch dauert der Vorgang um einiges länger als mit der Maschine.

Das Handpoken ist generell für kleinere Motive gut geeignet. Wer aber den Zeitaufwand nicht scheut, kann auch gerne große Projekte mit mir planen! Allen Personen, die die Erfahrung noch nicht hatten, kann ich es nur empfehlen – du kannst dir gerne einen Termin für eine Beratung mit mir vereinbaren.

STICK & POKE
DESIGNS & WANNADOS